CrowdStrike Falcon · Identity Threat Protection

Die gestohlene Anmeldung endet beim zweiten  Faktor.

Wir sichern Active Directory und Entra ID mit CrowdStrike Falcon Identity Protection ab: Risk Review, Regelwerk und Betrieb rund um die Uhr.

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BSI-qualifiziert
APT-Response-Dienstleister
Vollzertifiziertes Team
CISSP · CySA+ · PMRP · CCFA · CCFR · CCFH · CCSE
Wir entwickeln auf Falcon
Foundry-Apps & Fusion-SOAR-Playbooks
24/7 aus Deutschland
SLA-Reaktion ab 60 Minuten
Warum Identität

Angriffe über gültige Zugangsdaten sehen aus wie normaler Betrieb.

Der Weg in ein Unternehmen führt heute über gültige Zugangsdaten, erbeutet aus einem Leak, abgefischt per Phishing oder beim Helpdesk erfragt. Was danach passiert, sieht aus wie normaler Betrieb: ein Konto meldet sich an, ein Administrator greift auf einen Server zu, ein Dienstkonto liest eine Freigabe. Deshalb greifen klassische Kontrollen zu spät. Es gibt keine Schadsoftware, die auffällt, und keinen Alarm, der eindeutig ist.

82 %
der Erkennungen kamen 2025 ohne Schadsoftware aus. 2020 waren es 51 Prozent.
29 Min.
durchschnittliche Breakout Time, also die Zeit vom ersten Zugang bis zur lateralen Bewegung. Der schnellste beobachtete Fall lag bei 27 Sekunden.
35 %
aller Cloud-Vorfälle gingen auf den Missbrauch gültiger Konten zurück.
Quelle: CrowdStrike Global Threat Report 2026, Erhebungszeitraum 2025.

Bei diesem Tempo liegen zwischen erster Anmeldung und Domain-Admin-Rechten Minuten. Wer identitätsbasierte Angriffe erst im Report am Folgetag findet, ist zu spät dran.

Ein Angriff, zwei Ausgänge

Was das Regelwerk an einem realen Angriffsverlauf ändert.

Derselbe Angriff, dieselbe Lizenz, dieselben Erkennungen. Der Schalter wechselt zwischen zwei Zuständen: dem Modul direkt nach der Inbetriebnahme, aktiv, aber ohne durchgesetztes Regelwerk, und dem Modul so, wie wir es übergeben.

Standardkonfiguration
Regelwerk und 24/7-Betrieb
01
Gültige Zugangsdaten
Ein Konto meldet sich an. Passwort korrekt, Herkunft unauffällig, kein Alarm.
Das Passwort ist als geleakt bekannt. Die Anmeldung wird verifiziert statt abgelehnt: zweiter Faktor, bevor eine Sitzung entsteht.
02
Verzeichnis-Enumeration
Wer ist Domain Admin, welche Dienstkonten gibt es, wo stehen die kritischen Server? Das Verzeichnis beantwortet das jedem angemeldeten Konto.
Das Abfrageverhalten weicht von der gelernten Baseline ab. Das Konto landet auf einer Watchlist, die jede weitere Anmeldung verschärft.
03
Dienstkonto-Missbrauch
Ein Konto ohne interaktive Anmeldung, mit hohen Rechten und einem Passwort, das seit Jahren steht. Genau deshalb attraktiv.
Für Dienstkonten ist der erlaubte Rahmen hinterlegt: Herkunft, Ziel, Protokoll. Was außerhalb liegt, kommt nicht durch.
04
Rechteausweitung
Das kompromittierte Konto wird einer administrativen Gruppe hinzugefügt. Auffallen würde das beim nächsten Review.
Jede Änderung an privilegierten Gruppen erzeugt unmittelbar einen Alarm beim Bereitschaftsdienst.
05
Laterale Bewegung
Per RDP von System zu System. RDP selbst kennt keine zweite Faktorprüfung.
RDP auf Server und Domain Controller verlangt einen zweiten Faktor, auch dort, wo das Protokoll das nicht vorsieht.
06
Domain Admin
Ab hier wird aus dem Identitätsvorfall ein Wiederherstellungsprojekt.
Diese Station wird nicht mehr erreicht. Und falls doch: Zugriff auf kritische Systeme ist an einen überwachten Endpoint gebunden.

Beide Zustände zeigen dieselbe Plattform. Was sie unterscheidet, ist das Regelwerk dahinter und die Frage, ob nachts um drei jemand auf den Alarm reagiert.

Das Modul

Was Falcon Identity Protection leistet, und was nicht

CrowdStrike Falcon Identity Threat Protection ist das ITDR-Modul der Falcon-Plattform. Es prüft den Authentifizierungsverkehr in Active Directory und Entra ID in Echtzeit, bewertet jede Identität nach Risiko und kann bei verdächtigen Anmeldungen selbst eingreifen, bis hinunter auf Protokollebene.

Sichtbarkeit über alle Identitäten
Menschliche Konten, Dienstkonten, privilegierte und hybride Identitäten in einer Ansicht. Die Plattform klassifiziert selbst, was Mensch und was Automatisierung ist. Das ist die Grundlage dafür, dass spätere Regeln überhaupt treffsicher werden.
Risikobewertung pro Konto
Ein Score aus Verzeichniskonfiguration, Verhalten und offenen Vorfällen. Er erlaubt es, Zugriffe dynamisch zu reglementieren, statt alle Konten gleich streng zu behandeln.
Erkennung identitätsbasierter Angriffe
Pass-the-Hash, verdächtige Protokollimplementierungen, Anmeldungen aus unerwarteten Regionen, Zugriffe außerhalb der gelernten Muster. Bewertet wird im Kontext der Identität, nicht nur des Endgeräts.
Durchsetzung auf Protokollebene
MFA erzwingen oder Zugriff verweigern, auch bei RDP, CIFS, LDAP und NTLM. Also genau dort, wo die Anwendung selbst keinen zweiten Faktor kennt und Ransomware-Skripte an einer Push-Bestätigung scheitern.
Was es nicht leistet

Falcon Identity Protection räumt kein gewachsenes Berechtigungsmodell auf, ersetzt keine Privileged-Access-Lösung und nimmt Ihnen die Gruppenpflege nicht ab. Vor allem: Ohne konfiguriertes Regelwerk verhindert es nichts. Nach der Inbetriebnahme läuft das Modul beobachtend, es erkennt und protokolliert und wartet darauf, dass ihm jemand sagt, wann es eingreifen soll. Genau diese Arbeit ist das eigentliche Projekt.

Setzt Falcon-Sensoren auf allen Domain Controllern voraus
Aktive Maßnahmen brauchen einen angebundenen MFA-Provider: Entra MFA, Duo, Okta, PingID, RSA, TOTP oder RADIUS
Lernphase von rund 30 Tagen, bis Verhalten und Klassifizierung belastbar sind
Unsere Leistungen

Vier Schritte, die aufeinander aufbauen

Sie können an jeder Stelle einsteigen und an jeder Stelle aufhören. In der Praxis folgt aber eines auf das andere: Erst sehen, was da ist. Dann festlegen, was passieren soll. Dann dafür sorgen, dass jemand reagiert.

Schritt 01
Sehen

Active Directory & Entra ID Risk Review

Wir binden Identity Protection an Ihr Verzeichnis an und werten aus, was dabei sichtbar wird: privilegierte Konten ohne erkennbare Notwendigkeit, Dienstkonten mit zu weiten Rechten, verwaiste und inaktive Konten, Passwörter aus bekannten Leaks, schwache Protokollnutzung sowie die Pfade, über die sich ein Angreifer von einem beliebigen Konto bis zu Domain-Admin-Rechten bewegen könnte. Der Aufwand auf Ihrer Seite bleibt gering; die Auswertung machen wir.

Ergebnis: priorisierter Befundbericht mit Maßnahmenempfehlung, in einem Termin besprochen. Zum Festpreis, verrechenbar, wenn Sie uns anschließend mit dem Regelwerk beauftragen.
Schritt 02
Regeln

Architektur und Implementierung des Regelwerks

Wir übersetzen die Befunde in Policy-Regeln: welche Bedingung welche Reaktion auslöst, für welche Kontotypen, mit welchen Ausnahmen. Jede Regel läuft zuerst im Simulationsmodus gegen echten Anmeldeverkehr. So wird vor der Durchsetzung sichtbar, wen sie treffen würde und wie oft. Erst danach wird scharf geschaltet, stufenweise und beginnend bei privilegierten und Dienstkonten, wo der Sicherheitsgewinn am größten und der betroffene Kreis am kleinsten ist.

Ergebnis: ein dokumentiertes, produktiv geschaltetes Regelwerk, plus Wissenstransfer, damit Ihr Team es selbst weiterentwickeln kann.
Schritt 03
Verstehen

Der ByteRay ITP Guide

Unser Praxisleitfaden zu Identity Protection: Voraussetzungen, das Vorgehen beim Testen von Regeln und ausgearbeitete Anwendungsfälle aus echten Projekten, von der Härtung administrativer Konten bis zur Ransomware-Prävention auf Dateiservern. Geschrieben für Teams, die selbst Hand anlegen wollen.

17 Seiten, PDF, kostenlos. Zum Guide
Schritt 04
Betreiben

24/7 Detection & Response

Ein scharfes Regelwerk erzeugt Alarme. Jemand muss sie nachts um drei bewerten und darauf reagieren, bis hin zum Sperren eines Kontos oder zum Isolieren eines Systems. Das übernimmt unser Managed CSIRT: deutschsprachig, rund um die Uhr besetzt und mit einem BSI-gelisteten DFIR-Team im Rücken, falls aus dem Alarm ein Vorfall wird.

Der Kern der Sache

Das Regelwerk entscheidet, ob das Modul etwas wert ist

Eine Regel, die zu scharf steht, blockiert am Montagmorgen die Produktion. Eine, die zu weich steht, ändert nichts. Zwischen diesen beiden Fehlern liegt die eigentliche Arbeit, und sie lässt sich nicht aus einer Herstellerdokumentation abschreiben, weil sie von Ihrer Umgebung abhängt.

01
Beobachten
Was ist bei Ihnen normal? Welche Konten melden sich wann, von wo und über welches Protokoll an? Ohne diese Basis ist jede Schwelle geraten.
02
Übersetzen
Aus dem Befund werden Bedingungen und Reaktionen: verifizieren, einschränken, ablehnen, alarmieren. Jede Regel bekommt einen eng umrissenen Geltungsbereich statt eines breiten Scopes.
03
Simulieren
Die Regel läuft mit, ohne einzugreifen. Das Protokoll zeigt, wann sie gegriffen hätte und wen sie getroffen hätte. Erst diese Zahl entscheidet, ob sie so bleibt.
04
Scharf schalten
Stufenweise, mit begrenztem Geltungsbereich und definierten Ausnahmen für Bereitschaftskonten und Wartungsfenster, und mit einem Weg zurück, falls doch etwas klemmt.
Beispiel: zweiter Faktor vor dem Dateiserver
Ransomware verschlüsselt häufig über Netzwerkfreigaben, mit gestohlenen Zugangsdaten und vollautomatisiert. Ein Skript kann eine Push-Bestätigung nicht beantworten. Eine Faktorprüfung vor dem Zugriff auf kritische Freigaben ist deshalb eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen überhaupt, und im Arbeitsalltag bemerkt sie kaum jemand.
Beispiel: Zugriff nur von verwalteten Geräten
Angreifer arbeiten bevorzugt von Systemen aus, auf denen kein Sensor läuft: nicht verwaltete virtuelle Maschinen, private Geräte, vergessene Server. Eine Regel, die den Zugang zu kritischen Systemen an einen überwachten Endpoint bindet, nimmt ihnen diesen Ausweichweg.

Welche Regeln in welcher Reihenfolge zu Ihrer Umgebung passen, steht nicht auf dieser Seite. Das ist der Teil, den wir mitbringen.

Abgrenzung

Verzeichnis oder Anwendung: zwei verschiedene Baustellen

Identity Protection sichert das Verzeichnis, an dem die Anmeldung hängt. Falcon Shield sichert die Konten und Rechte innerhalb Ihrer SaaS-Anwendungen. Beides betrifft Identitäten, löst aber unterschiedliche Probleme und wird regelmäßig verwechselt.

Falcon Identity Protection
Falcon Shield
Deckt ab
Active Directory und Entra ID: das Verzeichnis, gegen das sich Ihre Systeme authentifizieren
Konten, Rechte und Konfiguration in den Anwendungen selbst: Microsoft 365, Salesforce, SAP und weitere
Beantwortet
Ist diese Anmeldung echt, und soll sie durchgehen?
Wer hat in dieser Anwendung welche Rechte, und wer hat sie ihm gegeben?
Typischer Fund
Ein Dienstkonto mit Domain-Admin-Rechten und einem Passwort, das seit Jahren unverändert steht
Eine OAuth-App, die vor zwei Jahren jemand angebunden hat und die seitdem still mitliest
Einstieg bei uns
Risk Review zum Festpreis
Kostenloser SaaS Risk Review

Die meisten Unternehmen brauchen beides. Wer sich für eines entscheiden muss, fängt beim Verzeichnis an, denn dort hängt am Ende auch der Zugang zu den Anwendungen. Falcon Shield ansehen

Häufige Rückfrage: Wir haben doch schon MFA

MFA schützt die Anmeldewege, an denen es aktiviert ist, in der Praxis meist die Cloud-Anmeldung. Der interne Verkehr bleibt davon unberührt: RDP auf einen Server, ein Zugriff auf eine Dateifreigabe, eine Anmeldung über ein älteres Protokoll. Dort setzt Identity Protection an, und zwar risikobasiert, also nur bei auffälligen Anmeldungen. Eine Privileged-Access-Lösung ersetzt es dabei nicht, es beantwortet eine andere Frage.

Kostenlose Ressource

Der ByteRay ITP Guide

Wir haben unsere Projekterfahrung mit Identity Protection in einen Praxisleitfaden geschrieben: Voraussetzungen, ein belastbares Testvorgehen und ausgearbeitete Anwendungsfälle mit Auslöser, Aktion und Bedingungen. Also das, was Teams beim Aufbau eines Regelwerks tatsächlich brauchen.

17 Seiten · PDF · Deutsch · geschrieben für Security-Teams, SOC-Analysten und Verantwortliche für Active Directory
Aus dem Inhalt
01 Voraussetzungen: Identity-Protection-Policy, MFA-Anbindung, Lernphase
02 Regeln testen, bevor sie in Anmeldeprozesse eingreifen
03 Härtung von Service- und administrativen Konten
04 Breach- und Ransomware-Prävention
Häufige Fragen

Was Kunden vor dem ersten Termin wissen wollen

Was ist CrowdStrike Falcon Identity Protection?
Falcon Identity Threat Protection ist das ITDR-Modul der CrowdStrike-Falcon-Plattform. Es analysiert den Authentifizierungsverkehr in Active Directory und Entra ID in Echtzeit, bewertet jede Identität nach Risiko und kann bei verdächtigen Anmeldungen eingreifen, etwa durch das Erzwingen einer Multifaktor-Bestätigung oder durch Ablehnen des Zugriffs. Es setzt Falcon-Sensoren auf allen Domain Controllern voraus.
Brauche ich das, wenn wir schon MFA einsetzen?
In den meisten Fällen ja. MFA schützt üblicherweise die Cloud-Anmeldung. Der interne Verkehr bleibt davon unberührt, also RDP auf Server, Zugriffe auf Dateifreigaben und ältere Protokolle, und genau dort bewegen sich Angreifer nach dem ersten Zugang. Identity Protection setzt an dieser Stelle an und fragt risikobasiert nach, also nur bei auffälligen Anmeldungen.
Funktioniert das auch für Entra ID oder nur für lokales Active Directory?
Beides. Das Modul deckt hybride Identitäten ab, also sowohl lokales Active Directory als auch Entra ID. In der Praxis ist gerade die Verbindung zwischen beiden Welten der interessante Teil: Angreifergruppen zielen gezielt auf Synchronisations- und Föderationsdienste, weil sie dort mit einem Zugriff beide Seiten erreichen.
Wie läuft ein Risk Review ab und wie lange dauert er?
Wir binden das Modul an Ihr Verzeichnis an, lassen es Daten sammeln und werten den Befund gemeinsam mit Ihnen aus. Der Aufwand auf Ihrer Seite beschränkt sich im Wesentlichen auf die Bereitstellung und einen Auswertungstermin. Belastbare Verhaltensdaten entstehen erst mit der Lernphase von rund 30 Tagen; Konfigurations- und Rechtebefunde liegen deutlich früher vor.
Was kostet das?
Der Risk Review läuft zum Festpreis und wird verrechnet, wenn Sie uns anschließend mit der Umsetzung des Regelwerks beauftragen. Aufwand und Preis für Regelwerk und Betrieb hängen von Größe und Zustand Ihrer Umgebung ab. Beides nennen wir nach einem kurzen Gespräch verbindlich.
Greift das Regelwerk in den laufenden Betrieb ein?
Ja, das ist der Sinn der Sache. Deshalb wird jede Regel vorher im Simulationsmodus gegen echten Anmeldeverkehr geprüft. Dabei wird protokolliert, wann sie gegriffen hätte und wen sie getroffen hätte, ohne dass tatsächlich eingegriffen wird. Scharf geschaltet wird erst danach, stufenweise und mit definierten Ausnahmen.
Wir haben Falcon Complete. Brauchen wir Sie dann überhaupt?
Falcon Complete übernimmt Erkennung und Reaktion. Die Identity-Protection-Policy, also die Entscheidung, welche Bedingung bei Ihnen welche Reaktion auslösen darf, gehört weiterhin Ihnen. Diese Konfiguration bauen und pflegen wir, deutschsprachig und mit Kenntnis Ihrer Umgebung.
Wie unterscheidet sich das von Falcon Shield?
Identity Protection sichert das Verzeichnis, an dem die Anmeldung hängt: Active Directory und Entra ID. Falcon Shield sichert Konten, Rechte und Konfiguration innerhalb der SaaS-Anwendungen, etwa Microsoft 365, Salesforce oder SAP. Die meisten Unternehmen brauchen beides; wer sich entscheiden muss, fängt beim Verzeichnis an.
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Wir durchleuchten Ihr
Verzeichnis.
Der Risk Review zeigt, welche Konten in Ihrem Active Directory und Entra ID das größte Risiko tragen. Zum Festpreis, verrechenbar bei Beauftragung des Regelwerks.