Das Geschäft läuft längst in fremden Rechenzentren: Postfächer, Dateien, CRM, Quellcode, Personaldaten. Der Endpoint-Sensor sieht davon nichts, er sitzt auf dem Gerät, die Daten liegen woanders. Genau auf dieser Ebene sammelt sich, was selten jemand prüft: Fehlkonfigurationen, überprivilegierte und verwaiste Konten, per Klick erteilte OAuth-Freigaben und Dienste, die nie durch die IT gegangen sind. Auffallen tut das meist erst im Audit oder im Vorfall. Falcon Shield bindet Ihre SaaS-Dienste über deren Schnittstellen an, ohne Agent und ohne Eingriff in den laufenden Betrieb, und macht diese Ebene prüfbar.
Wählen Sie einen Dienst aus Ihrem Stack. Das Panel zeigt, was eine Shield-Anbindung dort typischerweise sichtbar macht: Konten und Rollen, Konfigurationsabweichungen und Drittanbieter-Zugriffe. Die beiden letzten Kacheln stehen für die Dienste, die in keinem Inventar stehen.
Die meisten Unternehmen steigen mit einer einmaligen Erhebung ein und entscheiden erst danach, wie viel Betrieb sie abgeben wollen. Sie können aber an jedem Punkt einsteigen; die Service-Matrix im CrowdStrike-Hub verlinkt direkt in die passende Phase.
Der Einstieg ohne laufenden Vertrag: Wir binden Ihre wichtigsten SaaS-Dienste an, erheben einmalig das Inventar samt Schatten-IT, prüfen Konfiguration, Rollen- und Adminrechte sowie angebundene Drittanbieter-Apps und liefern einen Bericht, der die Befunde nach technischem und geschäftlichem Impact sortiert. Sie wissen danach, wie groß das Thema bei Ihnen tatsächlich ist, bevor Sie über Betrieb entscheiden.
Alle Assessments im Überblick ↳Falcon Shield wird über die Schnittstellen der jeweiligen SaaS-Dienste angebunden: kein Agent, kein Rollout, keine Änderung an bestehenden Richtlinien. Wir klären den Umfang, richten die Verbindungen ein, definieren die Baseline, gegen die künftig gemessen wird, und legen fest, wer welche Befunde über welchen Kanal bekommt. Für Dienste, die der Standardkatalog nicht abdeckt, entwickeln wir die Anbindung selbst, mit derselben Entwicklungstiefe, mit der wir auch Foundry-Apps bauen.
Wie wir Falcon erweitern ↳Eine frisch angebundene SaaS-Landschaft produziert mehr Befunde, als ein Team abarbeiten kann. Der eigentliche Wert entsteht deshalb erst danach: Wir trennen das, was in Ihrer Umgebung wirklich Wirkung hat, vom Rauschen, ordnen die Befunde nach Aufwand und Risiko und begleiten die Umsetzung, von der MFA-Pflicht für Adminrollen über verwaiste Konten bis zum Widerruf von OAuth-Freigaben, die niemand mehr braucht. Aus einem Export mit tausend Zeilen wird eine Liste, die man abarbeiten kann.
Zwei Betriebsstufen, je nachdem wie viel Ihr Team selbst übernehmen will. Im Monitoring halten wir Falcon Shield betriebsbereit, führen Änderungen nach und liefern regelmäßige Berichte mit priorisierten Befunden und konkreten Empfehlungen; die Umsetzung bleibt bei Ihnen. Mit MDR übernimmt unser SOC die Inhalte: Discovery und Schatten-IT, Konfigurations- und Zugriffsrisiken, Identitäten und OAuth-Apps werden laufend bewertet, sicherheitsrelevante Ereignisse rund um die Uhr überwacht und beantwortet. Wird aus einem Befund ein Vorfall, übernimmt dasselbe Haus, ohne Übergabeverlust.
Wie unser Managed CSIRT arbeitet ↳Es gibt keinen Rollout, den man abwarten müsste. Sobald die ersten Dienste angebunden sind, läuft die Erhebung, und die Befunde tauchen in einer ziemlich verlässlichen Reihenfolge auf.
Die ersten Tenants sind über ihre Schnittstellen verbunden. Kein Paket wird verteilt, keine Richtlinie verändert, kein Wartungsfenster gebraucht. Ab hier läuft die Erhebung im Hintergrund.
Neben den freigegebenen Anwendungen stehen Dienste, die nie durch die IT gegangen sind: ein Fachbereichs-Tool, Test-Accounts aus einem längst beendeten Projekt, ein Cloud-Speicher, den eine Abteilung selbst gebucht hat. Jeder dieser Dienste hält Unternehmensdaten, ohne dass jemand seine Konfiguration prüft.
Adminrollen ohne zweiten Faktor. Konten von Mitarbeitern, die das Unternehmen vor Monaten verlassen haben. Externe Gäste mit dauerhaftem Zugriff auf Bereiche, die längst geschlossen sein sollten. Jeder Eintrag für sich wirkt harmlos, zusammengenommen sind sie der bequemste Weg hinein.
Der Befund, der im Gespräch am häufigsten überrascht: Drittanbieter-Apps, denen einmal per Klick Lesezugriff auf Postfächer oder Dateien erteilt wurde. Sie brauchen kein Passwort und keinen zweiten Faktor, die Zustimmung genügt, und sie gilt weiter, bis jemand sie widerruft.
Aus der Erhebung wird eine nach Wirkung sortierte Liste statt eines Exports mit tausend Zeilen. Wer MDR gebucht hat, bekommt Bewertung und Reaktion dazu, samt Eskalation an unser DFIR-Team, wenn aus einem Konfigurationsfehler ein Vorfall wird.
Beispielhafter Verlauf aus Projekten, anonymisiert. Umfang und Reihenfolge hängen davon ab, wie viele Dienste angebunden werden.
Falcon Shield betrachtet die SaaS-Ebene selbst: Konfiguration, Berechtigungen, angebundene Drittanbieter-Apps. Was daneben liegt, hat eigene Werkzeuge. Welche KI-Dienste mit welchen Unternehmensdaten arbeiten, behandeln wir unter AI Security. Verwandt ist das, weil beides mit einem Inventar beginnt, das vorher niemand hatte. Ob Zugangsdaten aus Ihrer Organisation bereits gehandelt werden, klärt Darknet Monitoring. Und wenn aus einem Befund ein Vorfall wird, übernimmt dasselbe Haus: unser DFIR-Team, vom BSI als qualifizierter APT-Response-Dienstleister gelistet.
Aus Erstgesprächen und laufenden Projekten, kurz und ohne Vertriebsprosa beantwortet.
Falcon Shield ist das SaaS-Security-Modul der CrowdStrike-Falcon-Plattform. Es bindet Dienste wie Microsoft 365, Google Workspace oder Salesforce über deren Schnittstellen an und prüft Konfiguration, Konten, Rechte und angebundene Drittanbieter-Apps. Ein Agent wird dafür nicht installiert.
Nichts. Die Anbindung läuft über die Schnittstellen der jeweiligen Dienste, es wird kein Paket verteilt und keine bestehende Richtlinie verändert. Ein Wartungsfenster brauchen Sie dafür nicht, und die Erhebung startet, sobald die erste Verbindung steht.
Der Standardkatalog deckt die verbreiteten Unternehmensdienste ab, darunter Microsoft 365 und Entra ID, Google Workspace, Salesforce, ServiceNow und Slack. Für Dienste, die nicht im Katalog stehen, entwickeln wir die Anbindung selbst, mit derselben Entwicklungstiefe wie bei unseren Foundry-Apps.
Die beiden decken unterschiedliche Ebenen ab. Identity Protection sichert das Verzeichnis, an dem die Anmeldung hängt, also Active Directory und Entra ID. Falcon Shield sichert Konten, Rechte und Konfiguration innerhalb der Anwendungen selbst. Eine OAuth-App mit dauerhaftem Lesezugriff auf Postfächer taucht nur in Falcon Shield auf.
Das ist der Teil, der die Arbeit macht. Wir sortieren die Rohliste nach Wirkung in Ihrer Umgebung, ordnen sie nach Aufwand und Risiko und begleiten die Umsetzung. Auf Wunsch übernimmt unser SOC den laufenden Betrieb samt Bewertung und Reaktion rund um die Uhr.