Finanzsektor · DORA-Dashboard

DORA ist Text. Wir machen Zahlen daraus.

Unser DORA-Dashboard sitzt im CrowdStrike Next-Gen SIEM und übersetzt die technisch prüfbaren Anforderungen der RTS in messbare Zustände, tagesaktuell und nachvollziehbar bis zur einzelnen Anforderung. Statt Nachweise vor dem Audit zusammenzusuchen, sehen Sie jederzeit, wo Sie stehen.

6 Bereiche
RTS-Artikel als eigene Dashboard-Sichten
Tagesaktuell
Zustand aus Telemetrie statt aus Selbstauskunft
17.01.2025
DORA anwendbar, ohne nationales Umsetzungsgesetz
1 Plattform
Erkennung, Reaktion und Nachweis im selben System
Das DORA-Dashboard

Der Zustand, wie er ist, nicht wie er gemeldet wurde.

Das Dashboard arbeitet mit den Daten, die im Falcon Next-Gen SIEM ohnehin liegen: Log- und Event-Daten, sicherheitsrelevante Erkennungen sowie Konfigurations- und Zustandsinformationen von Systemen und Identitäten. Daraus entsteht je Anforderungsbereich eine eigene Sicht, mit Verweis auf die Vorgabe, aus der sie stammt.

ByteRay DORA-Dashboard im CrowdStrike Next-Gen SIEM: Bereichsansicht Schwachstellen- und Patch-Management nach RTS Artikel 10
Bereichsansicht Schwachstellen- und Patch-Management (Art. 10) aus einer ByteRay-Testumgebung. Jede Sicht ist an die Anforderung geknüpft, aus der sie stammt: Kennzahlen, Verzögerungen und betroffene Systeme statt einer Statusabfrage.
Anforderung → Messgröße

Fünf Bereiche, in denen sich Compliance nachrechnen lässt.

Die technischen Regulierungsstandards zur Delegierten Verordnung (EU) 2024/1774 beschreiben, was ein Institut technisch beherrschen muss. Das Dashboard stellt jedem Bereich eine Frage gegenüber, die sich mit Daten beantworten lässt, und eine eigene Sicht, die die Antwort zeigt.

AnforderungWas das Dashboard dazu zeigt
RTS Art. 04Asset Management
Welche Systeme kennt die Plattform, und welche nicht?
Inventar aus Sensordaten, Systeme ohne Abdeckung, Veränderungen im Bestand über die Zeit.
RTS Art. 09Kapazitäts- und Leistungsmanagement
Läuft die Umgebung an ihrer Belastungsgrenze?
Auslastung und Leistungsverhalten der überwachten Systeme, Ausreißer und Trends.
RTS Art. 10Schwachstellen- und Patch-Management
Wie lange bleiben kritische Lücken offen?
Durchschnittliche Offenzeit, Patch-Verzögerung je Host, aktiv ausgenutzte Schwachstellen mit den betroffenen Systemen.
RTS Art. 12Datenaufzeichnung
Wird protokolliert, was protokolliert werden muss?
Abdeckung der Log-Quellen, Lücken in der Aufzeichnung, Aufbewahrung im geforderten Zeitraum.
RTS Art. 20 & 21Identitäts- und Zugriffsmanagement
Wer hat Zugriff, und wer sollte ihn längst nicht mehr haben?
Privilegierte Konten, inaktive Zugänge, auffällige Anmeldemuster und Rechteänderungen.
Darüber liegt eine Gesamtübersicht, die alle Bereiche zusammenführt und die Einordnung liefert: welche Daten einfließen, worauf sich eine Aussage stützt und wo sie endet.
Reichweite

Was das Dashboard nicht leistet.

Die Bewertung ist bewusst nicht regulatorisch abschließend. Ein Werkzeug, das aus Telemetrie einen grünen Haken für die gesamte Verordnung ableitet, würde ein Gefühl von Sicherheit verkaufen statt einer Grundlage. Deshalb ist offengelegt, worauf sich jede Aussage stützt, und wo sie endet.

Technisch überprüfbar

Zustände von Systemen, Identitäten und Erkennungen, wie sie in der Telemetrie tatsächlich stehen. Das ist die Basis, auf der das Dashboard Aussagen trifft.

Nur eingeschränkt abbildbar

Organisatorisches und Prozessuales: Governance, Vertragswerk, Informationsregister, Rollenmodelle auf dem Papier. Dafür bleiben Ihre Rechts- und Compliance-Partner zuständig.

Wofür es gebaut ist

Interne Reviews, Audit-Vorbereitung und die laufende Verbesserung der technischen Resilienz. Es ersetzt kein GRC-Werkzeug; es füllt eines mit belastbaren Fakten.

Vom Befund zur Leistung

Und wer schließt die Lücken, die sichtbar werden?

Ein Dashboard zeigt einen Zustand; verändern muss ihn jemand. Diese vier Leistungen hängen unmittelbar an dem, was auf den Bereichsseiten sichtbar wird. Governance, Verträge und Informationsregister liegen dagegen bei Ihren Rechts- und Compliance-Partnern.

Kapitel IIIIKT-Vorfallsmanagement

Vorfälle erkennen, nach DORA-Kriterien klassifizieren und behandeln, rund um die Uhr und mit dokumentierter Entscheidungskette. Betrieben als Managed CSIRT auf der Falcon-Plattform.

Managed CSIRT →
Kapitel IIIMeldewesen an die Aufsicht

Erst-, Zwischen- und Abschlussmeldung brauchen belastbare Fakten in Stunden. Unser IR-Team liefert die meldefähige Dokumentation, forensisch sauber und fristgerecht.

Incident Response & Retainer →
Kapitel IIErkennung & Protokollierung

Log-Management und Detection-Use-Cases im Falcon Next-Gen SIEM: revisionssicher aufbewahrt, in Sekunden auswertbar, mit Compliance-Dashboards als Nachweis.

Next-Gen SIEM →
Kapitel IVDigitale Resilienz testen

Von Assessments bis zur Vorbereitung auf bedrohungsorientierte Tests (TLPT): Wir prüfen, ob Erkennung und Reaktion im Ernstfall tragen, und schließen die Lücken.

Assessments →

Häufige Fragen zum DORA-Dashboard

Brauchen wir das CrowdStrike Next-Gen SIEM dafür?+

Ja. Das Dashboard ist kein eigenständiges Produkt, sondern läuft im Next-Gen SIEM und arbeitet mit dessen Daten. Wer die Plattform noch nicht im Einsatz hat, bekommt beides aus einer Hand: Aufbau, Anbindung der Log-Quellen und Dashboard.

Nein. Ein GRC-Werkzeug verwaltet Kontrollen, Verantwortlichkeiten und Dokumentation. Das Dashboard liefert die technische Evidenz, die dort meist fehlt oder von Hand nachgetragen wird. Beides zusammen ergibt einen Nachweis, der einer Prüfung standhält.

Das hängt daran, wie vollständig die Log-Quellen bereits angebunden sind. Liegt die Telemetrie im SIEM, sind die ersten Bereichsansichten in wenigen Wochen produktiv. Fehlen Quellen, ist deren Anbindung der eigentliche Aufwand, nicht das Dashboard.

Meist drei Dinge: die Übersetzung der Anforderungen in konkrete Log-Quellen und Use Cases, das Meldewesen als geübter Prozess und die Nachweis-Sichten für Audit und Aufsicht. Genau diese Lücke schließen wir, als Falcon-Spezialist mit eigenem CSIRT.

Für nahezu den gesamten EU-Finanzsektor (Banken, Versicherungen, Wertpapierfirmen, Zahlungs- und E-Geld-Institute und weitere) sowie für IKT-Drittdienstleister, die diese Unternehmen bedienen. Als EU-Verordnung gilt DORA unmittelbar, ohne nationales Umsetzungsgesetz.

Nein. Vertragswerk, Informationsregister und Governance-Beratung liegen bei Ihren Rechts- und Compliance-Partnern. Wir liefern die technische Umsetzung und die Evidenz, auf der diese Arbeit aufsetzt.

Nicht im Finanzsektor? NIS2 verpflichtet rund 29.500 Unternehmen in 18 Sektoren, mit eigenen Fristen, Meldewegen und Nachweispflichten.

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